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Jøtul Brennholz

Jøtul setzt auf ofengetrocknetes Holz

Holz ist ein hartes Fasergewebe, das von vielen Bäumen stammen kann. Seit Tausenden Jahren wird es als Brennmaterial und Baustoff verwendet. Es ist ein organisches Material, auf Fasern aufbauend und in Ringen wachsend, um großen Kräften widerstehen zu können. Holz wird oft als sekundärer Bestandteil von Baumstämmen definiert, da es genau genommen auch in Blättern oder anderen Pflanzen vorkommt.

In einem lebendem Baum sorgt das, was wir als Holz bezeichnen, für die Standfestigkeit. Es werden Kanäle gebildet, um die Blätter mit Wasser und Mineralien zu versorgen.

Die Erde verfügt über 3 Billionen Tonnen Holz, die mit einer Rate von 10 Milliarden Tonnen im Jahr nachwachsen. Als ein reichlich vorhandener, CO2-neutraler Rohstoff, ist Holz als Energielieferant sehr gefragt.

Feuchtigkeitsgehalt

Einer der wichtigsten Faktoren beim Heizen mit Holz ist der Feuchtigkeitsgehalt, da jede Feuchtigkeit zunächst dem Holz entzogen werden muss, bevor es wirklich brennt und Energie liefern kann. Frisch geschlagenes Holz hat einen hohen Feuchtigkeitsgehalt. Frisches Eschenholz enthält noch 35% Feuchtigkeit und frische Pappel sogar 65% Feuchtigkeit. Neben der geringen Wärmeausbeute beim Verbrennen frischen Holzes, ist auch die Flammentemperatur verringert. Das verursacht unverbrannte Teeröle. Die Teeröle verlassen das Holz zunächst gasförmig, setzen sich bei niedriger Temperatur aber im Schornstein ab, wo es sich sammelt. Diese ölige Schicht setzt sich an die Innenseiten des Schornsteines und verbindet sich weiter mit Rußpartikeln. Das kann soweit gehen, bis die Zugleistung des Schornsteins verringert ist. Schlimmer noch, wenn diese Schicht in Brand gerät und ein Schornsteinbrand entsteht. Ebenso wie im Schornstein, kann dies auch mit den Rauchrohren passieren. Daher ist das regelmäßige Kehren so wichtig.

Ablagern von Brennholz

Beste Brennwerte erzielt man mit Holz, das weniger als 20% Restfeuchte enthält. Der Prozess, in dem dem Holz die Feuchtigkeit entzogen wird, nennt man Ablagern. An der frischen Luft kann dies bis zu zwei Jahre in Anspruch nehmen. Das Holz sollte in einer geschützten, aber gut belüfteten Konstruktion im Freien gelagert sein. 

Eine moderne Methode ist die Trocknung des Holzes mit einem Ofen. Im Interesse der Kunden und angesichts einer hohen Nachfrage, nutzen große Firmen die Trocknung per Ofen vermehrt.

Besonders Harthölzer brauchen sehr lang, um gut durchzutrocknen – einige Arten bis zu vier Jahre. Daher wird es für drei bis vier Winter komplett im Freien gelassen, um dann in einem darauffolgenden Sommer unter Schutz mit ausreichend Belüftung komplett zu trocknen. Weichere Holzarten benötigen dagegen nur zwei Winter komplett im Freien, anschließend einen Sommer zum durchtrocknen.

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